Ein Pulver - viele Namen bzw. Bezeichnungen

Natron, Natriumhydrogencarbonat, Natriumbicarbonat, Soda, Backpulver

 

..sind die gängigsten Bezeichnungen und verwirren, denn sie stehen lediglich für eine andere chemische Kombination.

So ist das deutsche ein reines Waschsoda und für den Verzehr nicht geeignet.
Natron kommt in der Natur in manchen Quellwässern vor sowie in Gesteinsschichten. Die nachgefragten Mengen jedoch können durch natürliche Ressourcen nicht gedeckt werden.
Im alten Ägypten fand eine Mischung aus Natron, Chlorid und Natriumbicarbonat Verwendung, neben vielen anderen Substanzen, zur Mumifizierung.
Etwa ab Mitte des 19. Jahrhunderts erhielt man Natron in der Apotheke; neben Jod und Cannabinoiden galt es als ein wirksames Medikament. Seine reinigende, entgiftende Wirkung fand Einsatz und Anklang bei Grippe und Verdauungsschwierigkeiten und später auch als basische Bäder.
Jede Hausfrau erfreute sich daran als hervorragendes Backtriebmittel sowie als Haushaltsreiniger.
Dr. Mark Sircus behandelt Krebspatienten v.a. mit Natriumbicarbonat und hat darüber ein Buch geschrieben.
In der Notfallmedizin, als Ausgleich bei radioaktiver Bestrahlung u.a. Bereichen im klinischen Alltag wird Natriumhydrogencarbonat verwendet.

Ein Zaubermittel?

Es ist das Prinzip des ausgeglichenen Säure - Basen - Haushalts des Körpers.
Der als pH -Wert messbare, saure oder basische Zustand des Körpers ist für die biochemischen Vorgänge in den Zellen bedeutend, geradezu essentiell!
Sircus beschreibt es so:
"Bringt man die Körperchemie wieder in die richtige biologische Norm, dann verfügt der Körper über genug Energie, um sich selber zu heilen. Nichts kann dabei besser helfen als die Wiederherstellung eines gesunden pH - Wertes."
Einfach ausgedrückt: ein gesunder pH -Wert in den Zellen/um sie herum bedeutet: es ist ausreichend Sauerstoff im Gewebe und die notwendigen Stoffwechsel können reibungslos stattfinden.
Ein saures Milieu hingegen bedeutet die Abwesenheit von Sauerstoff und ist der Beginn allen Übels (= Krankheit).
Bei einem normalen pH -Wert ist der körpereigene Bicarbonatspiegel ausgeglichen. Bicarbonat ist anorganisch, sehr basisch und wie viele weitere mineralische Substanzen unterstützt es eine lange Liste biologischer Funktionen.
Insofern ist Bicarbonat (auch Biochemie nach Dr Schüssler) eines der wirksamsten... Medikamente, um die Rückkehr zu einem normalen Bicarbonatspiegel zu beschleunigen.

 

Mit einem ausgeglichenen Bicarbonatspiegel können wir sehr viel leichter mit der Toxizität chemischer Einflüsse umgehen bzw widerstehen.
In unserem Körper ist der pH -Wert nicht überall gleich: Der Magen zB braucht für seine Arbeit ein anderes Klima als Haut oder Leber.

 

Ein Test vor der Anwendung verhütet Fehldosierung

Mit Teststreifen kann der pH -Wert des Speichels, Urins gemessen werden. Aufgeklärte Ärzte, Heilpraktiker können bei Erkrankungen mittels Tests das körperliche Säure -Basen-Klima bestimmen.
Dabei sollte bedacht werden, daß körperbedingte Schwankungen durchaus möglich sind: Tageszeit, psychische Belastungen, Medikamente, Ernährung spielen hier mit hinein. Um eine gute Aussage zu bekommen, muss also mehrfach täglich und mehrere Tage hintereinander gemessen werden.
Je mehr sich der pH -Wert zwischen 7,35 - 7,45 bewegt, umso stärker verbessern sich Gesundheit, Wohlbefinden und die Fähigkeit, Krankheiten zu widerstehen. (Dr. Sircus)
Bevor Natriumhydrogencarbonat zum Einsatz kommt, sollte der
pH -Wert überprüft werden. Besteht ein ausgeglichener Wert, kann die Anwendung auch zu einem unerwünschten zu basischen Zustand führen. Es gilt immer: die Balance halten! Und: es sollen stets aluminiumfreie, natürliche Natriumhydrogencarbonat - Produkte ohne Riedelhilfe verwendet werden und nicht das Backpulver aus der Tüte.

 

Anwendungsbeispiele

1/2 TL in 200 ml Wasser aufgelöst gleich morgens trinken und ggfs abends noch einmal.
Dauerhafte Einnahme ist zu vermeiden, nach einigen Tagen muss beendet werden.
Bei Erkältungen, Grippe bis zu 1 TL, 2x täglich über mehrere Tage. Nach den Mahlzeiten mindestens 40 Minuten bevor getrunken wird
- vor der Mahlzeit getrunken - wird die Verdauung angeregt
Bei Schnupfen/Atemwegsbeschwerden inhalieren: 1 EL in eine Schüssel mit heißem Wasser
Baden: 500g/Vollbad auflösen bewirkt Wunder: die Entgiftung wird angeregt und bei regelmäßiger Anwendung (nicht täglich!!!) findet Belebung und Verjüngung statt
Fußbad: 2-4 gehäufte EL auf 1-3 L heißem Wasser entgiftet ebenfalls, wirkt Schweißfüße und Hornhautbildung entgegen, macht müde Füße munter.
Bei Hautproblemen eine Paste mit Wasser, 3 Minuten einmassieren und mit lauwarmen Wasser abspülen
Mundgeruch und Karies haben keine Chancen; jedoch bitte beachten: der Zahnschmelz wird angegriffen..



 


 

 

 

 

 

  Autorin: Ina Pinzel, Gesundheitsberaterin


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